Pressedienst der FWG Altenstadt

Freie Wähler Altenstadt: Es muss sich was tun in der Vogelsbergstraße
   
Altenstadt (pd) Der jüngste Sonntagsspaziergang führte die Vorstands- u. Fraktionsmitglieder der Freien Wählergemeinschaft Altenstadt durch die Kerngemeinde. Auch dabei habe man wieder wichtige Erkenntnisse gewinnen können, welche Auswirkungen Entscheidungen der Gemeindevertretung im Detail hätten, stellt der Fraktionsvorsitzende, K.-D. Urbanek fest. So sehe man die geplante Umsiedlung des Reiterhofes Messerschmidt Richtung Lindheim auf die andere Seite der Bahntrasse noch immer als richtig und erstrebenswert für die weitere Entwicklung Altenstadts an. Äußerst bedauerlich sei es deshalb, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit zur Realisierung als eher gering einzuschätzen ist, denn die Naturschutzbehörden versuchen, auf wessen Initiative auch immer, offensichtlich das Vorhaben wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zu den geschützten Wiesen zu verhindern. Das geht aus einem Schreiben des RP Darmstadt an die Gemeinde hervor.
Selbstverständlich waren auch die Schulerweiterungsbauten bei Limes- und Korczakschule ein The-ma. Für die Freien Wähler ist es selbstverständlich, dass für die Bildung der Kinder und Jugendlichen auch optimale räumliche Voraussetzungen vor Ort geschaffen werden müssen. Dass sich Altenstadt aber mit Millionen Euro an den Schulneubauten beteiligen musste und muss, erscheint dann schon als eine Art Erpressung durch den Wetteraukreis Kreis. Immerhin kassiert dieser als alleiniger Schulträger viele Millionen Euro Schulumlagen pro Jahr von den Städten und Gemeinden, also auch von Alten-stadt, für die Unterhaltung und den Neu- bzw. Erweiterungsbau von Schulen.
Wie richtig die Gemeinde mit der Ausweisung der Baugebiete "Wieschesgraben" und "Hollerstaude II" lag, davon habe man sich bei dem Rundgang auch überzeugen können, betont K.-D. Urbanek. Zwar gehe die Bebauung im Bereich "Wieschesgraben" z.Zt. etwas schleppend voran. Dafür ist das Interesse an Grundstücken im Bereich "Hollerstaude II" erfreulicherweise größer. Letztendlich habe aber niemand erwarten können, dass die Gebiete in kürzester Zeit verkauft und bebaut würden. Langsames aber kontinuierliches Wachstum ist für Altenstadt überlebenswichtig.
Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich die alte Ladestraße am Bahnhof Altenstadt erklären die Freien Wähler. Nachdem aus dem Bahnofsgebäude incl. unmittelbarer Umgebung ein "Aushängeschild" ent- standen ist, sollte das Bemühen der Gemeinde, diese von der Deutschen Bahn zu kaufen, noch weiter verstärkt werden, damit auch hier endlich eine ansprechende Umgestaltung erfolgen kann. Allerdings dürfe aber nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der Rückbau nicht billig werden wird.
Und natürlich würden wir sehr gerne die Vogelsbergstraße zu einer attraktiven Einkaufsstrasse umgestalten betont K.-D. Urbanek abschließend. Das gehe aber nicht ohne die Beteiligung der Grundstückseigentümer. Die Gemeinde könne eben nur Vorschläge unterbreiten. Dabei sollten die Vorschläge des Strukturgutachtens, das auf Antrag der Freien Wähler erstellt wurde, berücksichtigt werden. Es müsse sich mehr tun, in der Vogelsbergstraße, egal ob die geplante Umgehungsstraße realisiert wird oder nicht.



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