Pressedienst
der FWG Altenstadt
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Die
FWG Altenstadt besuchte Oberau und Höchst
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So
sollte man mit einer Kommune nicht umgehen
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Altenstadt
(pd) Jede Ortsbegehung bringt uns neue Erkenntnisse und hilft bei unserer
Entscheidungsfindung in der Gemeindevertretung, wenn es um Belange der
Ortsteile und um die gesamte Gemeinde geht, erklärt die FWG Altenstadt.
Beim Sonntagsspaziergang durch Oberau und Höchst fielen vor allem
die zahlreichen leer stehenden Häuser im alten Ortsbereich von Oberau
auf. Das habe sicher verschiedene Gründe. Man hoffe allerdings, so
die Freien Wähler, das sich dieses Problem kurzfristig von alleine
lösen wird. Seitens der Gemeinde gibt es ohnehin keine Möglichkeit
etwas zu ändern.
Auffallend, ja schon fast erschreckend sei die spärliche Belegung auf dem Waldfriedhof. Es scheint so, als handele es sich hier um eine grandiose Fehlplanung bezüglich der erforderlichen und notwendigen Größe. Eine Verkleinerung durch Teilung, wie vom Ortsbeirat vorgeschlagen sollte man zwar grundsätzlich überlegen, mache andererseits aber auch wenig Sinn, denn für den Bau sei ja einmal sehr viel Geld ausgegeben worden. Noch viel ärgerlicher ist es aber, dass sich das Land Hessen aus der Finanzierung zum Umbaus der Ampelkreuzung zu einem Kreisverkehr zurückgezogen hat, erklärt der FWG Vorsitzende Klaus-Dieter Urbanek. Fast 5 Jahr lang wurde geplant und eine 50 prozentige Beteiligung an den Baukosten von ca. 450.000 € zugesagt. Vollkommen unerwartet kam jetzt der Rückzug. So sollte man mit einer Kommune nun wirklich nicht umgehen. Das ist nun schon, so Urbanek weiter, das zweite Versprechen in kurzer Zeit, das von der CDU/FDP-Landesregierung nicht eingehalten wird. Die alleinige Finanzierung kann sich Altenstadt nämlich nicht leisten. In Höchst wurde die endlich fertiggestellte Straße "Am Herrnzaun" in Augenschein genommen. Das Ergebnis kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Es ist unser Verdienst, dass der Ausbau in der jetzigen Form, übrigens so wie von den Anwohnern gewünscht, erfolgte, betont der Vorsitzende der Freien Wähler. Unsere Fraktion in der Gemeindevertretung hat per Antrag durchgesetzt, dass die Ausbauvariante dieser und aller zukünftigen Straßen von der Gemeindevertretung und nicht mehr, wie bisher, von der Verwaltung bzw. vom Gemeindevorstand festgesetzt wurde und wird. Eine weitere "Baustelle" ist in Höchst der Anbau von zwei Umkleidekabinen an die Gymnastikhalle - eine nahezu unendliche Geschichte. Immerhin soll die Maßnahme nun 2011 verwirklicht werden. Hier hat sich unsere Bauverwaltung nun wirklich nicht mit "Ruhm bekleckert", erklärt die FWG. Für die erneute Verschiebung werden nun Überlastung und die hohen Baupreise herangezogen. Wie auch immer, als effizientes Arbeiten kann man das nicht bezeichnen. Auch bei dieser Maßnahme haben die Freien Wähler in den Gremien durch qualifizierte, fachliche Argumentation dafür gesorgt, dass sich eine Mehrheit für die Finanzierung und die von den Vereinen vorgeschlagene Variante ausgesprochen hat. Bei den gewünschten neuen Parkplätzen am Friedhof sollte man sich bei der augenblicklich ange-spannten, finanziellen Lage noch etwas gedulden, betont der Vorsitzende Klaus-Dieter Urbanek. Sie mögen zwar notwendig erscheinen, aber es wird wohl auch noch eine Zeit lang so gehen. Ähnliches gelte auch für die Ausweisung des Baugebiets Beunde II. Immerhin gibt es hier schon zeitliche Vorgaben. Mit der Planung wird begonnen, wenn das Gebiet Hansenberg in Lindheim genehmigt ist. Allerdings, erklären die Freien Wähler abschließend, werde es mit ihnen nur eine reine Wohnbebauung geben. Die Kombination aus Misch- oder Gewerbegebiet lehne man ab. |