Pressedienst
der FWG Altenstadt
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Die
FWG Altenstadt besuchte Waldsiedlung und Rodenbach
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Freien Wähler
Altenstadt:
Gemeinde soll nicht genutzte Gewerbegrundstücke vermarkten |
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Altenstadt
(pd) Mit den Rundgängen durch die Waldsiedlung und Rodenbach beendeten
die Freie Wählergemeinschaft Altenstadt die Reihe ihrer Sonntagsspaziergänge.
Auch dabei habe man sehr viele neue Erkenntnisse gewonnen, heißt
es im Pressedienst. Am erfreulichsten sei, dass das neue Umspannwerk fertig
gestellt ist und nun nach langen Jahren des Planens und Verhandelns die
110 KV Stromleitung in Betrieb gehen kann. Damit ist die Stromversorgung
unserer Gemeinde über viele Jahre gesichert und auch ein großes
Hindernis bei der Ausweisung neuer Baugebiete für Gewerbe und Wohnen
beseitigt. Beeindruckt war man auch von den Ausmaßen der Erweiterung
zweier Betriebe. Die FWG habe zwar ihren Teil dazu beigetragen, dass sie
zu Stande kamen, aber es ist eben doch ein Unterschied zwischen einem
Plan und dem fertigen Bauwerk.
Erschrocken war man allerdings über die vielen bebauten und freien Gewerbegrundstücke die offensichtlich nicht mehr bewirtschaftet werden. Eigentlich müsste eine Gemeinde alles daran setzen, damit sich dort wieder Betriebe ansiedeln, denn dadurch könnten auch die Einnahmen der Gemeinde gesteigert werden. Seitens der Verwaltung habe man bisher diesbezüglich aber jegliche Aktivitäten vermisst, erklärt die Freie Wählergemeinschaft. Das sei vor allem deshalb unverständlich, weil man auch durch zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen einen Beitrag zur Konsolidierung des defizitären Haushalts leisten könnte. Was die Erweiterung des Gemeinschaftshauses und den Neubau der Straße nach Rommelhausen angeht war es natürlich ein Glücksfall, dass dafür ausreichend Mittel aus den Konjunkturprogrammen von Bund und Land zur Verfügung stehen und standen, stellt die FWG fest. Allerdings habe man der Erweiterung des Gemeinschaftshauses nur unter der Bedingung zugestimmt, betont der Fraktionsvor-sitzende K.-D. Urbanek, dass die Einrichtung auch zukünftig für die Aktivitäten der Bürger zur Verfügung steht. Wir wollten und wollen keinen reinen "Kulturtempel", der an irgendjemanden verpachtet wird. In Rodenbach fielen vor allem die maroden Bürgersteige rund um den freien Platz am Ende der Unterstraße auf. Hier sollte in naher Zukunft eine Erneuerung in Erwägung gezogen werden. Allerdings gilt es zu bedenken, dass dann auch die Anlieger beitragspflichtig sind. Erneuerungs- oder reparaturbedürf-tig sind auch einige Ortsstraßen, in denen in jüngster Zeit sehr viele Wasserrohrbrüche aufgetreten sind. Ein Dauerbrenner der vergangenen Jahre, der Ausbau des Weges in Verlängerung der Straße "Zum Mühlengrund", wäre zweifelsohne sinnvoll und erforderlich gewesen. Deshalb hat die FWG Fraktion in der Sitzung der Gemeindevertretung am 05.11.10 auch beantragt, die Maßnahme in das Straßenbau-programm für 2011 aufzunehmen. Bedauerlicher Weise wurde das von einer Mehrheit aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP aus nicht nach vollziehbaren Gründen abgelehnt, erklärt der FWG Fraktionsvorsitzende K.-D. Urbanek. An dieser Entscheidung könne man erkennen, welche Bedeutung für die SPD Beschlüsse von Ortsbeiräten haben. Der Ortsbeirat von Rodenbach hatte sich nämlich auch mehrmals und immer einstimmig, also mit den SPD Ortsbeiräten, für den Ausbau ausgesprochen. Mit der Entscheidung gegen den Ausbau wurde einmal mehr eine Chance vergeben das Rad- und Fußwe-genetz innerhalb unserer Gemeinde zu optimieren betont die FWG Altenstadt abschließend. |